| Classic |
| Die Konzertgitarre ist als der "Klassiker" für die meisten Gitarristen das Einsteigermodell. Sie hat einen warmen, weichen Klang und wird auch in der Pop-Musik gern eingesetzt, vor allem dann, wenn es unplugged oder nach Spanien-Urlaub klingen soll. Als Allround-Instrument für Rock und Pop ist sie allerdings weniger geeignet. Dazu fehlt ihr einfach der Biss. |
| Anfängern wird häufig der gut gemeinte Rat erteilt, erst einmal auf einer "richtigen", also einer Konzertgitarre, spielen zu lernen. Das sei immer noch das Beste und später könnten sie ja immernoch umsteigen. Die Gründe dafür liegen nach meiner Erfahrung jedoch eher in der Tradition und in den Anschaffungskosten. |
| Das soll kein Feldzug gegen die Konzertgitarre sein - dafür mag ich ihren Klang viel zu sehr. Aber wer auf Metallica steht und spielen will wie James Hetfield, für den kann es eine Strafe sein, sich über Jahre mit einer Konzertgitarre plagen zu müssen. |
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| Western |
| Ein Alleskönner ist sie natürlich auch nicht, aber im Bereich Pop und Rock ist sie besonders für Solo-Musiker (Singer/Songwriter) die erste Wahl, denn es gibt kaum einen Song, den man mit ihr nicht wenigstens als passable Unplugged-Version vernünftig rüberbringen kann. Durch den drahtigen, hellen Klang ihrer Stahlsaiten hat sie auch genug Kick, um die Musik richtig zum Grooven zu bringen. |
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| Aber sie ist etwas schwerer zu bändigen als ihre klassische Schwester. Die harten, dünnen Stahlsaiten sind am Anfang nicht besonders freundlich zu zarten Fingern. Dafür kommt der schmalere Hals den Bemühungen etwas besser entgegen. |
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| Electric |
| Sie ist die Gitarre die singen, weinen, schreien, knurren, hämmern, sägen und stampfen kann. Und weil sie so extremen Gefühlsschwankungen unterworfen ist, braucht sie, um sich richtig austoben zu können, wenigstens zwei gleichstarke Partner: Einen Bass und ein Schlagzeug. Mit ihr kann man Musik aus Stahl oder aus Kristall, aus Schweiß oder aus Zucker machen. |
| Aber Vorsicht: Die E-Gitarre ist genaugenommen nur ein halbes Instrument. Dazu gehört unbedingt ein wenigstens gleichwertiger (sprich: genauso teurer) Verstärker. Das wird leider gern unter "weniger wichtig" abgehakt. Aber mit irgendeinem billigen Brüllwürfel aus dem Quelle-Katalog ist nun mal kein vernünftiger Sound hinzubekommen und die Freude am Spiel ist schneller verdorben, als man denkt. Hier zu sparen ist fast genauso schlimm, wie Mayonnaise auf die Pommes zu tun. |
| Speziell für alle, die sich mit dem Elektro-Hobel in Richtung Heavy Rock, Grunge, Metal oder auch Blues, Funk, Jazz und Ähnliches aufmachen wollen, gibt es den Kurs Electric Guitar basics & secrets. |
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| Was du lernen kannst |
| Egal für welchen Gitarrentyp du dich entscheidest: Ich zeige dir alle Techniken, die man braucht um damit Musik zu machen. Es gibt Songs und auch reine Instrumentalstücke aus allen möglichen Stilrichtungen. Du bestimmst, was du spielen willst und was nicht. Schwerpunkte sind Solo- und Rhythmusspiel, Übersicht über Skalen, Tonarten und Akkorde, typische Techniken, Sounds und Spielweisen im Rock, Pop, Blues, Folk, Jazz, Funk, Metal, Country und Klassik und den diversen Mixes daraus. |
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| Was du noch brauchst |
| Wichtigstes Zubehörteil ist ein elektronisches Stimmgerät. Solch ein Teil bekommst du für ca. 20 €. |
| Wenn du im Sitzen spielst, brauchst du einen wirklich bequemen Stuhl und möglicherweise eine Fußbank. |
| Unbedingt notwendig ist ein Notenständer, auch wenn nicht immer Noten drauf stehen. Nur wenn du ein Superhirn bist, das sich alles sofort für die Ewigkeit merkt, kannst du darauf verzichten. |
| Ein Gurt um stehend spielen zu können ist für E-Gitarristen Pflicht, für die anderen sinnvoll. Auch hier gilt: Nicht sparen! Ein guter Gurt ist breit, weich und teuer. Bei einem Billigteil merkst du die gesparten Euros jedesmal, wenn dir nach einer Stunde Spielen alles wehtut. |
| Tempo und Timing bekommst du am besten mit einem Metronom in den Griff. Konzert- und Western-Gitarristen brauchen außerdem einen Kapodaster. |
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